Martin Luther University Halle-Wittenberg

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Geochemische-mineralogische Charakterisierung von Kupferschiefer Haldenmaterial  aus Mansfelder Armerz-Flachhalden

Fortschrittschacht 1-Halde mit Spitzkegel- und Flachhaldenteil

Fortschrittschacht 1-Halde mit Spitzkegel- und Flachhaldenteil

Fortschrittschacht 1-Halde mit Spitzkegel- und Flachhaldenteil

Der Forschungsverbund „Gewinnung von Metallen und mineralischen Produkten aus deponierten Reststoffen der ehemaligen Montanindustrie im Mansfelder Gebiet“, bestehend aus 3 universitären Instituten und 3 Unternehmen, ist Teil des BMBF-Förderschwerpunktes r2 „Innovative Technologien für Ressourceneffizienz – rohstoffintensive Produktionsprozesse“. Ziel des interdisziplinären Forscherteam  ist es aus „Sekundärlagerstätten“ in Form von Flachhaldenkörpern Wertmetalle zu gewinnen und ein marktfähiges Produkt , in Form eines Kupferkonzentrates zu generieren, welches durch sensorgestützte  Sortierung, nachfolgender Zerkleinerung bzw. Mahlung , Ultrafeinflotation und hydrometallurgischer Extraktion angereichert wird.

Anlegen einer Rampe auf dem Flachhaldenteil der Fortschrittschacht 1-Halde

Anlegen einer Rampe auf dem Flachhaldenteil der Fortschrittschacht 1-Halde

Anlegen einer Rampe auf dem Flachhaldenteil der Fortschrittschacht 1-Halde

In diesem Verbundvorhaben realisiert die Arbeitsgruppe Petrologie/Lagerstättenkunde zwei Teilprojekte, zum einen die administrative Projektkoordination durch Prof. Dr. Gregor Borg als Projektleiter, zum anderen die mineralogisch-petrographische und geochemische Charakterisierung der Falchhaldenkörper im ehemaligen Mansfelder Kupferschiefer-Bergbaurevier. Ziel des letzteren Teilprojektes ist es, die Armerzhalden repräsentativ zu beproben, um somit vertrauenswürdige Aussagen über den Buntmetall- bzw. Spurenmetallgehalt (Cu, Pb, Zn; Ag, Co, u.a.) zu gewinnen. Dazu werden Proben aus der obersten Schicht der Haldenkörper, wie auch Proben, welche aus Schürfen und Bohrungen gewonnen wurden, geochemisch mittels präziser ICP-MS und Schmelzaufschluß (Fire Assay) analysiert und ausgewertet.

Bohrarbeiten auf der Fortschrittschacht 1-Halde zur Durchteufung des Haldenkörpers

Bohrarbeiten auf der Fortschrittschacht 1-Halde zur Durchteufung des Haldenkörpers

Bohrarbeiten auf der Fortschrittschacht 1-Halde zur Durchteufung des Haldenkörpers

Probenahme auf der Fortschrittschacht 1-Halde

Probenahme auf der Fortschrittschacht 1-Halde

Probenahme auf der Fortschrittschacht 1-Halde

Zudem ist es Teil des Projektes Strategien für den Einsatz von mobiler  Analysetechnik zu entwickeln. Durch in-situ Messmethoden mittels  tragbarer Röntgenfluoreszenz-Analysator (NITON™, XL3t 900 He) und eines  portablen SWIR-Spektrometers (ASD, TerraSpec™) sollen schnelle,  vertrauenswürdige und kosteneffiziente Vorort-Analysen  ermöglicht  werden.

on-site analyses via hand-held XRF-analyzer

on-site analyses via hand-held XRF-analyzer

on-site analyses via hand-held XRF-analyzer

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